Katzenerziehung – So klappt’s

© farbkombinat - Fotolia.com

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Im Gegensatz zum Hund wird bei Katzen oft davon ausgegangen, dass man sie nicht erziehen kann. Sicher ist eine Katze gegenüber dem Hund eher eine Einzelgängerin und vom Gefühl her nicht unbedingt so sehr an den Menschen gebunden wie ein Hund, dennoch ist sie ebenso gelehrig und aufmerksam wie mancher Hund.

Will man einer Katze etwas beibringen, muss zuerst einmal ein Vetrauenverhältnis geschaffen werden. Die wichtigste Übung zu Beginn sollte der Komm-Ruf sein. Die Katze lernt ihren Namen, indem man sie immer wieder mit diesem ruft und sie währendessen mit einem Spielzeug oder Leckerli anlockt. Wichtig ist, dass die Katze solche “Ruf-Situationen” niemals mit einem negativen Erlebnis verbindet (zum Beispiel ein Besuch beim Tierarzt). Auch eine laute Stimme, wildes Herumgestikulieren und hektisches auf das Tier Einreden, kann den Lernerfolg schnell mindern oder sogar stoppen. Es sollte also eine ruhige, geduldige und freundliche Atmossphäre geschaffen werden.

Sollen einer Katze schlechte Manieren wie das Hochklettern an Gardinen, das Sitzen auf dem Tisch oder das Kratzen an Möbeln abgwöhnt werden, reicht meist ein “Pfui” oder “Nein”, welches direkt an das Tier gerichtet sein sollte. Dieser Vorgang muss natürlich öfter wiederholt werden, damit er sich bei der Katze einprägt. Ratsam ist es auch, das Tier in solchen Situationen mit einem Spiel abzulenken.

Oft stellen sich Katzenbesitzer die Frage, warum ihre Lieblinge manchmal agressiv sind. Sie sollten sich fragen in welchen Situationen ihre Katze so reagiert. Die vierbeinigen Stubentiger sind sehr sehr sensibel, sie spüren Aggressionen ihnen gegenüber schnell, auch reagieren sie mit einer Abwehrhaltung wenn sie sich unsicher, bedroht oder überfordert fühlen.

Als Faustregel gilt bei der Erziehung der Katze, genauso wie bei allen anderen Lebewesen – Belohnung bei “guten” Dingen hat Priorität. Bestrafung sollte dagegen vermieden werden und wenn dann auch nur in einem gewissen Maß erfolgen. Sie muss außerdem unmittelbar nach den ungewünschten Verhalten ausgeführt werden. Weiterhin darf sie nur so weit gehen, dass es der Katze unangenehm ist – geht man hier zu weit, verliert sie nämlich schnell das Vetrauen.

One Response to Katzenerziehung – So klappt’s

  1. Katzen sind nur etwas für Freidenker, jeder der sich eine Katze anschafft sollte sich schnell von dem Gedanken verabschieden sie erziehen zu wollen. Wer ein Tier will das gehorcht, der soll sich einen Hund kaufen

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