Sport & Spass mit dem Vierbeiner – Flyball

© Winston Lue - Fotolia.com

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Wenn ihr Hund genug von der Monotonie des Stöckchenwerfens hat, sich nach neuen Herausforderungen sehnt, dann könnte vielleicht Flyball die neue Lieblingsaktivität ihres besten Freundes auf vier Pfoten werden.

Auch das Herrchen wird an Flyball seine Freude finden. Der Hundesport ist als Wettkampfart ausgerichtet, Jeweils zwei Mannschaften (bestehend aus 4 Teams, also 4 Hunde mit 4 Herrchen) liefern sich ein Duell auf zwei angrenzenden Bahnen.

Auf den Bahnen werden vier Hindernisse ausgelegt, die es vom Hund selbstständig zu überwinden gilt. Hat der Vierbeiner dies ohne die Hilfe seines Führers geschafft, so muss er den Mechanismus der sogenannten „Flybox“ auslösen. Aus der Flybox schießt dann ein Ball hervor, welchen der Hund fangen, und zwischen den Zähnen zurück über die Hindernisse und schließlich über die Ziellinie bringen muss. Ähnlich wie beim Staffellauf darf der nächste Hundekandidat erst dann lossprinten, wenn der Vorgänger über die Ziellinie getrippelt kommt.

Trainierte Hunde schaffen den Parcours in unter 20 Sekunden. Wenn kleine Hunderassen am Spiel teilnehmen, werden die Hindernisse entsprechend der Größe angepasst.

Der durschnittliche Flyball-Parcours enthält vier Hindernisse und eine Box. Die Breite der Bahn bemisst vier Meter. Die Höhe der Hürde liegt immer zehn Zentimeter über der Höhe des kleinsten Hundes. Im Normalfall stellt jede Mannschaft ihre eigene Flybox, die allerdings den Normen der NAFA (siehe unten) entsprechen muss.

Das Spiel kommt aus den USA und wurde in den 1970er Jahren entwickelt. Amerikanische Spieler haben sich dort innerhalb der NAFA (North American Flyball Association) vereinigt. Es ist nicht verwunderlich das eine amerikanische Mannschaft den Rekord im Flyball hält. Sie schafften einen Lauf in unter 16 Sekunden. Für das Spiel sind im Grunde alle Hunderassen mit ausgeprägtem Spieltrieb gleichermaßen geeignet.

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